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Kritisches & Offenes Symposium Leipzig

Willkommen zu Crops, dem Kritischen und Offenen Symposium Leipzig, einem Lesekreis für Linguistik-Studierende und alle anderen Interessierte.

FAQ

Was ist Crops?

Crops ist ein Kolloquium/Lesekreis, der sich jede Woche trifft, um einen linguistischen (oder Linguistik-adjazenten) Text zu lesen und in der Runde zu diskussieren.

An wen richtet sich Crops?

Der Lesekreis zielt vor allem auf Bachelor-Studierende der Linguistik ab dem 3. Semester ab. Das Symposium soll auch offen für Menschen sein, die noch neu in der Linguistik sind und von den intensiveren Kolloquia am Institut abgeschreckt werden. M.A.-Studierende, frischere B.A.-Studierende und alle anderen sind natürlich auch sehr willkommen und können sich einbringen! Wir versuchen den Lesekreis so zugänglich wie möglich auszurichten. Das soll aber nicht davon abhalten, trotzdem Fragen zu stellen, wenn das Gefühl herrscht, dass noch Hintergrundwissen für die Lektüre der Woche fehlt.

Was lesen wir?

Wir wollen den Raum schaffen, Themen und Theorien zu erkunden, die nicht im Kurrikulum des Instituts auftauchen. Das soll Themen beinhalten, die nicht vom Institut gelehrt werden (z. B. historische Linguistik oder Sozio- und Neurolinguistik), aber auch kritische Stimmen oder solche, die im direkten Konflikt mit dem Lehrkanon stehen.

Wir stimmen über die Texte zwei Wochen zuvor im Lesekreis ab und jeder kann Texte einbringen! Die Person, die einen Text einreicht, wird ihn auch etwas vorbereiten und ein paar Diskussionsanregungen einbringen.

Wo ist das und wann?

Wir treffen uns jeden zweiten Freitag um 17:15. Falls diese Uhrzeit nicht für dich passt, kannst du uns eine Email schicken und wir versuchen im nächsten Treffen einen anderen regelmäßigen Termin zu finden. Wir treffen uns im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ).

Ich wohne leider in Berlin.

Schau dir dann mal den Klesekreis an!

Mailingliste

Die brandneue Mailingliste kann man hier finden.

Herannahende Texte

2022/07/29: Précis of foundations of language: Brain, meaning, grammar, evolution (Jackendoff 2003)

Einstmalige Texte

2021/10/22: Cultural constraints on grammar and cognition in Pirahã: Another look at the design features of human language (Everett 2005)

2021/10/29: The Tangle of Space and Time in Human Cognition (Núñez & Cooperrider 2013)

2021/11/05: The Graphical Basis of Phones and Phonemes (Port 2007)

2021/11/12: On the -oo Suffix of Campbell’s Monkeys (Kuhn, et al. 2018)

2021/11/19: Emergent Grammar (Hopper 1987)

2021/11/26: Unaccusativity in Sentence Production (Momma, Slevc & Phillips 2018)

2021/12/03 - 2021/12/17: Head-Driven Phrase Structure Grammar: The handbook (Müller, et al. 2021):

2021/12/03: Basic properties and elements (Abeillé & Borsley 2021)

2021/12/10: The evolution of HPSG (Flickinger, Pollard & Wasow 2021)

2021/12/17: Formal background (Richter 2021)

2021/12/31: Revisiting Fitch and Hauser's observation that tamarin monkeys can learn combinations based on finite-state grammar (Miyagawa 2021)

2022/01/07: The computational nature of phonological generalizations (Heinz 2018)

2022/01/14: On the relationship of typology to theoretical syntax (Baker & McCloskey 2007)

2022/02/18: The Universal Generative Faculty: The source of our expressive power in language, mathematics, morality, and music (Hauser & Watumull 2016)

2022/03/11: Fuck Nuance (Healy 2017)

2022/03/18: The Natural Syntax of Local Coreference (O'Grady 2021)

2022/03/22: Morphotactics in Affix Ordering: Typology and Theory (Popp 2021)

2022/03/25: Reflexive choice in Dutch and German (Hendriks et al. 2015)

2022/04/22: Natural infant-directed speech facilitates neural tracking of prosody (Menn et al. 2022)

2022/05/06: Non‐sentential vs. Ellipsis Approaches: Review and Extensions (Progovac 2013)

2022/06/24: The rise of Optimality Theory in first century Palestine (Dresher 2010)